Kategorie: Klientenberichte

Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen – Bericht eines Klienten vom 12. Nov. 2021

Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen – Bericht eines Klienten vom 12. Nov. 2021

In diesem Bericht möchte ich zusammenfassen, wie meine Entspannungshypnose bei Frau Wojak abgelaufen ist. In einem ausführlichen Vorgespräch mit Frau Wojak wurden meine Wünsche und Erwartungen zur geplanten Entspannungshypnose abgeklärt. Mein Wunsch bestand darin, typische Alltagssorgen zumindest kurzzeitig mal zu vernachlässigen und einfach mal vorübergehend zur Ruhe zu kommen ohne irgendwelche belastenden Störgeräusche. Durch ihre sehr sympathische Art fiel es mir nicht schwer, daß meine allererste leichte Aufregung vor der Hypnose merklich zurückging. Frau Wojak hört einem sehr gut zu; man hat keineswegs das Gefühl, daß nun dieselbe Schallplatte wie bei allen anderen Klienten abgespielt wird, sondern daß sie sehr genau versucht, möglichst individuell auf einen einzugehen. Nicht zuletzt deswegen hatte ich schnell ein sehr vertrauensvolles Gefühl.

Zu Beginn der eigentlichen Hypnose machte ich es mir bequem, indem ich mich hinlegte. Frau Wojak begann die Hypnose-Sitzung mit sehr angenehmen Worten, daß ich von nun das Wichtigste sei, daß ich mich einfach entspannen könne, daß niemand irgendetwas von mir wolle, sondern daß wir gemeinsam diesen Weg zu einer immer tiefer werdenden Entspannung ohne irgendeinen Druck oder gar Streß begehen werden. Sie nahm hier wirklich sehr gut jeglichen Druck von mir, welcher irgendwie da war, weil ich als Klient natürlich auch in gewisser Weise mitarbeiten muß. Schnell war mir klar, daß ich nicht verkrampfen müsse, sondern einfach zuhören und die Entspannung zu geniessen. Dies macht sie wirklich sehr gut, da die allererste Aufregung und Neugier so sehr schnell verflogen ist und ich mich wirklich einfach auf die Entspannung konzentrieren konnte, die im Verlaufe der Sitzung immer weiter vertieft wurde. Mit der Zeit merkte ich, wie ich immer tiefer sinke: man nimmt  teilweise die eigene Atmung bewusster war, man spürt förmlich, wie man Entspannung einatmet und Verspannung ausatmet, und wie die eingeatmete Entspannung sich immer mehr im Körper ausbreitet und letzte kleine Verspannungen auflöst, genauso wie es Frau Wojak sagte. Irgendwann merkte ich, daß ich nur noch die Entspannung geniesse und alles andere ganz weit weg ist. Zwar fragte ich mich dann an irgendeinem Punkt auch, ob man nun noch bewusst im Hier und Jetzt ist oder schon in Hypnose, aber – wie im Vorfeld bereits erklärt – dies wurde mir sehr schnell egal und ich freute mich auf die immer tiefere Entspannung und genoss diese, ohne analysieren zu wollen, in welchem Zustand man nun sei. Natürlich wusste ich jederzeit, wo ich tatsächlich gelegen bin, aber das Hier und Jetzt war sehr weit weg, und die ganze Aufmerksamkeit war nach innen gerichtet in diese wunderbar angenehme Entspannung.

Als ich dann in dieser tiefen Entspannung angekommen bin, gingen wir auf eine Traumreise: wir besuchten zuerst einen See in einer wunderschönen Landschaft. Alle Bilder in meinem Kopf kamen automatisch ohne aktives Zutun und ich konnte die frische Luft förmlich riechen, die Vögel zwitschern hören, die Wellen auf dem See sehen. Die Reise führte uns dann weiter zu einem angenehmen Lichtstrahl, in dem ich mich baden konnte wie in einem Wasserfall, und in diesem besonderen Lichtstrahl konnte ich jeglichen Ballast, alle störenden Dinge von mir abwaschen. Ich spürte, wie angenehm dies war und auch hier lief vor meinem inneren Auge alles angenehm, automatisch und fast zeitlos ab. Es war als würde ich in einer Badewanne voller tiefen Entspannung baden, einfach wohlfühlen und sonst nichts.

Als es Zeit wurde, wieder zurückzukehren, führte mich Frau Wojak aus der Hypnose langsam hoch, wobei verankert wurde, daß mir dieses wunderbare Gefühl der Entspannung erhalten bleiben solle. Tatsächlich war es dann so, daß ich nach dem Aufwachen mich Strecken wollte wie nach einem langen, sehr angenehmen Schlaf; ich fühlte mich absolut frisch, munter und absolut gut. Allerdings war damit die Wirkung der Hypnose noch lange nicht beendet: zum einen fühlte ich mich auch für den restlichen Tag noch sehr gut, irgendwie so als könne mich momentan nichts belasten. Zum anderen merkte ich abends im Bett dann, daß ich sehr schnell einschlafen und auch lange durchschlafen konnte. Hier wurde mir erst im Nachhinein klar, daß dies wohl eine Folge des Ballast-Abwaschens während der Traumreise war, da so alle Sorgen des Tages mich beim Einschlafen und während der Nacht nicht mehr beschäftigt haben. Als Fazit kann ich sagen, daß ich im Vorfeld nie gedacht hätte, daß man mit Hypnose derart tolle Entspannungseffekte erzeugen kann, die weit über die eigentliche Hypnosesitzung ihre Wirkung entfalten.

Hypnose für eine gesündere Ernährung – Bericht eines Klienten vom 12. Okt. 2020

Hypnose für eine gesündere Ernährung – Bericht eines Klienten vom 12. Okt. 2020

Da ich viel zu viel Chips und andere Knabberartikel gegessen habe, wollte ich die Möglichkeit nutzen, mit Hilfe von Hypnose von diesen ungesunden Dingen loszukommen und auf eine gesündere Ernährung umzusteigen. In einem Vorgespräch sprach ich mit Alexandra darüber, dass ich doch einige Male in der Woche die eine oder andere Packung Chips oder Erdnuss-Flips ausleerte. Zum einen ging es mir darum, daß ich zukünftig darauf verzichten könne, und zum anderen, daß ich stattdessen lieber auf eine gesündere Ernährung setze. Bei diesem Vorgespräch fiel dabei auf, dass Alexandra sehr gut zuhörte, welche Laster ich loswerden möchte und inwiefern ich gerne mich etwas gesünder ernähren möchte. Das heißt, sie gab mir eindeutig das Gefühl, dass auf mich keine Hypnose nach Schema F wartet, sondern dass sie die Hypnose individuell nach meinen Wünschen anpassen wird. Dies lieferte sofort ein sehr harmonisches Gefühl, mit dem ich mich auf die nachfolgende Hypnose sehr gut einlassen konnte.

Die Hypnosesitzung begann dann damit, daß ich mich hinlegte und es mir gemütlich machte. Nach einigen tiefen Atemzügen merkte ich bereits deutlich, wie ich immer ruhiger wurde. Alexandra führte mich dann mit ihren Worten in eine immer tiefer werdende Entspannung: nach und nach wurden meine Beine immer entspannter, dann mein Bauch und meine Arme, und zum Schluß mein Kopf wunderbar entspannt. Tatsächlich spürte ich, wie ich immer tiefer entspannte, teilweise immer weniger meinen Körper wahrnahm, dafür aber eine immer tiefer, wunderbar angenehme Entspannung spürte. Irgendwann war alles um mich herum unwichtig und nur noch diese Entspannung war wichtig. Natürlich wusste ich aber jederzeit, wo ich bin, aber dies war alles für ein paar Momente völlig gleichgültig. Als ich in dieser tiefen Entspannung angekommen war, begann Alexandra damit, meinem Unterbewusstsein klar zu machen, dass es weder Chips noch andere Knabberartikel benötige, dass diese Dinge ungesund für mich seien. Außerdem bestärkte sie mein Unterbewusstsein darin, dass ich mich stattdessen gesünder ernähren wolle, statt Chips lieber mal einen Apfel oder anderes Obst essen zu wollen. All diese Worte nahm ich zwar bewusst wahr, ohne diese in dem Moment zu analysieren oder zu bewerten, da sie ja natürlich in meinem Interesse waren. Danach sorgte Alexandra noch mit einer kurzen Traumreise dafür, dass ich diese Entspannung noch etwas länger geniessen konnte, bevor sie mich langsam wieder aus diesem wunderbar angenehmen Zustand herausholte. Ich fühlte mich danach frisch und wie neugeboren, einfach absolut wohl.

Nachdem die Sitzung vorbei war, fragte ich mich natürlich, ob und wie gut die Hypnose wirke. Zunächst war dies nicht so einfach zu beantworten, da man keine Indizien für oder gegen eine gute Wirkung hatte. Abends beim Fernsehschauen fiel mir aber dann auf, daß ich einfach kein Verlangen auf Chips hatte. Am nächsten Tag war ich dann im Supermarkt und da stellte ich verblüfft fest, wie ich total ignorierend am Chips-Regal vorbeigelaufen bin, ohne daß ich den Hauch eines Gedankens gefasst hätte, dort etwas mitzunehmen. Ich hatte einfach das Gefühl, dass mich Chips und Flips nicht mehr interessieren. Stattdessen kaufte ich mir ein Paar Äpfel und fühlte mich letztlich mit dieser Entscheidung sehr wohl. Inzwischen ist die Hypnose einige Monate her und seitdem fasste ich nie mehr Chips und andere Knabberartikel an, einfach weil ich kein Verlangen mehr darauf hatte. Stattdessen esse ich tatsächlich abends mal einen Apfel oder anderes Obst. Dies gibt mir seitdem ein sehr gutes und vor allem gesünderes Gefühl, ohne das Gefühl zu haben auf etwas verzichten zu müssen. Nicht zuletzt honoriert es auch die unbestechliche Waage. Ich muß sagen, ich hätte vorher nie gedacht, dass man solche eingeprägten Laster so einfach loswerden kann.

Woran erkennt man, dass man schon in Hypnose ist? Bericht eines Klienten – 27. Nov. 2020

Woran erkennt man, dass man schon in Hypnose ist? Bericht eines Klienten – 27. Nov. 2020

Eine Frage, die sich wohl jeder stellt, wer sich erstmals hypnotisieren lässt: wie erkennt man selber, ob man bereits in Trance bzw. in Hypnose ist. Auch ich stellte mir die Frage natürlich bei meiner ersten Hypnose, bei welcher ich zugegebenermaßen auch etwas aufgeregt war. Meine Eindrücke und Erfahrungen sowie meine Antwort auf diese Frage möchte ich in diesem Artikel kurz darstellen.

Zunächst muß ich festhalten, daß der Hypnose-Zustand keineswegs ein Zustand von Willenlosigkeit ist oder ein Zustand, in welchem man nichts mehr mitbekommt oder gar schläft. In all meinen bisherigen wunderschönen Hypnose-Sitzungen bekam ich stets jedes Wort von Alexandra glasklar mit. Auch wenn ich immer sehr tief entspannt war, so wusste ich stets immer, wo ich bin und was geschieht. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich mich aus diesem Zustand selber herausführen hätte können, sofern dies aus irgendeinem Grund dringend erforderlich gewesen wäre.

Nun, soweit so gut, aber war ich dann überhaupt in Hypnose oder „nur“ sehr entspannt? Ich muß hier ehrlich festhalten, dass ich nach meiner ersten Hypnose diese Frage nicht wirklich beantworten hätte können: zum einen verlief die Sitzung absolut unspektakulär, zum anderen war ich doch in einem sehr tiefen Entspannungszustand. Dies lag wahrscheinlich auch an einer etwas falschen, spektakuläreren Vorstellung von Hypnose. Wie auch immer, bei weiteren Hypnose-Sitzungen erkannte ich aber nach und nach immer mehr Nuancen, aufgrund derer ich langsam immer überzeugter wurde, dass ich nicht nur in einem blossen Entspannungszustand war, sondern dass ich in einem „anderen“ Zustand war, in welchem offensichtlich mein Unterbewusstsein sehr gut angesprochen werden konnte. Zum Beispiel spürte ich mit der Zeit einzelne Körperpartien deutlich weniger als in einem „normalen“ Entspannungszustand: ich nahm meine zur Faust geballten Hände nur noch teilweise wahr, ich spürte hier nicht mehr, wie die Finger die Handteller berührten; ähnlich wenig spürte ich meine Füße. Auch merkte ich eine wohlige Wärme, die mich umgab, so dass ich teilweise nicht mehr sicher war, ob ich nun einen Pullover anhatte oder doch nicht. Mit diesen Beobachtungen wurde mir immer klarer, dass ich mich in einem „anderen“ Zustand befand, der sich aber absolut toll und extrem entspannend anfühlte. In diesem Zustand bekam ich von Alexandra auch Suggestionen, z.B. um in Zukunft auf Süßigkeiten einfacher verzichten zu können. Diese Suggestionen nahm ich glasklar wahr, aber auch ein bisschen so, als würden diese Worte nicht direkt an mich gerichtet sein, so als ob ich nur Zuhörer wäre und die Worte an wen anderen gerichtet wären. Tatsächlich sind diese Suggestionen nicht an mein zuhörendes Bewusstsein gerichtet gewesen, sondern an mein Unterbewusstsein. Dies wurde mir auch erst mit weiteren Hypnose-Sitzungen klar. Ein weiterer Indiz für die Hypnose war am Ende der Sitzung das supertolle Entspannungsgefühl, also dass man sich extrem wohl fühlte… ein Gefühl, dass man wohl nicht so einfach durch ein bisschen „normales“ Entspannen so erleben kann. Dies waren meine ersten Beobachtungen, wo ich also während der Sitzung erkennen konnte, dass ich in Hypnose war. Natürlich wirkten die Suggestionen der Sitzung nachhaltig, so dass ich nicht an der Wirkung der Hypnose per se zweifelte.

Inzwischen erkenne ich noch an anderen Beobachtungen, dass ich während der Sitzung bereits in einen Hypnose-Zustand eingetaucht bin. Zum Beispiel beginnen meine Augenlider manchmal zu flattern, ein Zeichen dafür, dass das Unterbewusstsein bereits die Botschaften zu verarbeiten beginnt. Andererseits merke ich teilweise eine extreme Entspannung, dass alles andere komplett unwichtig ist, ich also bereits richtig losgelassen habe. Außerdem spüre ich bereits in der Einleitungsphase die ersten Hypnose-Phänomene, dass ich die von Alexandra gegebenen Entspannungsanweisungen sozusagen automatisch umsetze, d.h. mein Unterbewusstsein führt bereits die Entspannung von Arme oder Beine aus, ohne dass ich aktiv viel dazu tun muß.

Also Fazit kann ich also festhalten, dass mir mit jeder Hypnose-Sitzung mehr und mehr Indizien aufgefallen sind, anhand denen ich mittlerweile erkennen kann, dass ich in einem Hypnose-Zustand bin. Dies wiederum erlaubt mir bei den Sitzungen auch zu erkennen, wann ich irgendwann wieder in diesen Hypnose-Zustand rutsche. Dies gibt mir auch immer Sicherheit, dass ich mich mittlerweile nicht mehr fragen muß, ob ich schon in Hypnose bin. Allerdings wird wohl jeder Mensch den Zustand der Hypnose etwas anders feststellen, aber ich hoffe, ich konnte so mit meinen Eindrücken und Erfahrungen etwas Licht hinter die eingangs gestellte Frage bringen.

Wie fühlt sich eine Entspannungshypnose an? – Bericht eines Klienten vom 2. April 2021

Wie fühlt sich eine Entspannungshypnose an? – Bericht eines Klienten vom 2. April 2021

Hypnose – Als wäre die Zeit stehen geblieben

Bericht eines Klienten: Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen

In diesem Bericht möchte ich zusammenfassen, wie meine Entspannungshypnose bei Frau Wojak abgelaufen ist. In einem ausführlichen Vorgespräch mit Frau Wojak wurden meine Wünsche und Erwartungen zur geplanten Entspannungshypnose abgeklärt. Mein Wunsch bestand darin, typische Alltagssorgen zumindest kurzzeitig mal zu vernachlässigen und einfach mal vorübergehend zur Ruhe zu kommen ohne irgendwelche belastenden Störgeräusche. Durch ihre sehr sympathische Art fiel es mir nicht schwer, daß meine allererste leichte Aufregung vor der Hypnose merklich zurückging. Frau Wojak hört einem sehr gut zu; man hat keineswegs das Gefühl, daß nun dieselbe Schallplatte wie bei allen anderen Klienten abgespielt wird, sondern daß sie sehr genau versucht, möglichst individuell auf einen einzugehen. Nicht zuletzt deswegen hatte ich schnell ein sehr vertrauensvolles Gefühl.

Zu Beginn der eigentlichen Hpnose machte ich es mir bequem, indem ich mich hinlegte. Frau Wojak begann die Hypnose-Sitzung mit sehr angenehmen Worten, daß ich von nun das Wichtigste sei, daß ich mich einfach entspannen könne, daß niemand irgendetwas von mir wolle, sondern daß wir gemeinsam diesen Weg zu einer immer tiefer werdenden Entspannung ohne irgendeinen Druck oder gar Streß begehen werden. Sie nahm hier wirklich sehr gut jeglichen Druck von mir, welcher irgendwie da war, weil ich als Klient natürlich auch in gewisser Weise mitarbeiten muß. Schnell war mir klar, daß ich nicht verkrampfen müsse, sondern einfach zuhören und die Entspannung zu geniessen. Dies macht sie wirklich sehr gut, da die allererste Aufregung und Neugier so sehr schnell verflogen ist und ich mich wirklich einfach auf die Entspannung konzentrieren konnte, die im Verlaufe der Sitzung immer weiter vertieft wurde. Mit der Zeit merkte ich, wie ich immer tiefer sinke: man nimmt  teilweise die eigene Atmung bewusster war, man spürt förmlich, wie man Entspannung einatmet und Verspannung ausatmet, und wie die eingeatmete Entspannung sich immer mehr im Körper ausbreitet und letzte kleine Verspannungen auflöst, genauso wie es Frau Wojak sagte. Irgendwann merkte ich, daß ich nur noch die Entspannung geniesse und alles andere ganz weit weg ist. Zwar fragte ich mich dann an irgendeinem Punkt auch, ob man nun noch bewusst im Hier und Jetzt ist oder schon in Hypnose, aber – wie im Vorfeld bereits erklärt – dies wurde mir sehr schnell egal und ich freute mich auf die immer tiefere Entspannung und genoss diese, ohne analysieren zu wollen, in welchem Zustand man nun sei. Natürlich wusste ich jederzeit, wo ich tatsächlich gelegen bin, aber das Hier und Jetzt war sehr weit weg, und die ganze Aufmerksamkeit war nach innen gerichtet in diese wunderbar angenehme Entspannung.

Als ich dann in dieser tiefen Entspannung angekommen bin, gingen wir auf eine Traumreise: wir besuchten zuerst einen See in einer wunderschönen Landschaft. Alle Bilder in meinem Kopf kamen automatisch ohne aktives Zutun und ich konnte die frische Luft förmlich riechen, die Vögel zwitschern hören, die Wellen auf dem See sehen. Die Reise führte uns dann weiter zu einem angenehmen Lichtstrahl, in dem ich mich baden konnte wie in einem Wasserfall, und in diesem besonderen Lichtstrahl konnte ich jeglichen Ballast, alle störenden Dinge von mir abwaschen. Ich spürte, wie angenehm dies war und auch hier lief vor meinem inneren Auge alles angenehm, automatisch und fast zeitlos ab. Es war als würde ich in einer Badewanne voller tiefen Entspannung baden, einfach wohlfühlen und sonst nichts.

Als es Zeit wurde, wieder zurückzukehren, führte mich Frau Wojak aus der Hypnose langsam hoch, wobei verankert wurde, daß mir dieses wunderbare Gefühl der Entspannung erhalten bleiben solle. Tatsächlich war es dann so, daß ich nach dem Aufwachen mich Strecken wollte wie nach einem langen, sehr angenehmen Schlaf; ich fühlte mich absolut frisch, munter und absolut gut. Allerdings war damit die Wirkung der Hypnose noch lange nicht beendet: zum einen fühlte ich mich auch für den restlichen Tag noch sehr gut, irgendwie so als könne mich momentan nichts belasten. Zum anderen merkte ich abends im Bett dann, daß ich sehr schnell einschlafen und auch lange durchschlafen konnte. Hier wurde mir erst im Nachhinein klar, daß dies wohl eine Folge des Ballast-Abwaschens während der Traumreise war, da so alle Sorgen des Tages mich beim Einschlafen und während der Nacht nicht mehr beschäftigt haben. Als Fazit kann ich sagen, daß ich im Vorfeld nie gedacht hätte, daß man mit Hypnose derart tolle Entspannungseffekte erzeugen kann, die weit über die eigentliche Hypnosesitzung ihre Wirkung entfalten.