Kategorie: Infos zur Hypnose

Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen – Bericht eines Klienten vom 12. Nov. 2021

Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen – Bericht eines Klienten vom 12. Nov. 2021

In diesem Bericht möchte ich zusammenfassen, wie meine Entspannungshypnose bei Frau Wojak abgelaufen ist. In einem ausführlichen Vorgespräch mit Frau Wojak wurden meine Wünsche und Erwartungen zur geplanten Entspannungshypnose abgeklärt. Mein Wunsch bestand darin, typische Alltagssorgen zumindest kurzzeitig mal zu vernachlässigen und einfach mal vorübergehend zur Ruhe zu kommen ohne irgendwelche belastenden Störgeräusche. Durch ihre sehr sympathische Art fiel es mir nicht schwer, daß meine allererste leichte Aufregung vor der Hypnose merklich zurückging. Frau Wojak hört einem sehr gut zu; man hat keineswegs das Gefühl, daß nun dieselbe Schallplatte wie bei allen anderen Klienten abgespielt wird, sondern daß sie sehr genau versucht, möglichst individuell auf einen einzugehen. Nicht zuletzt deswegen hatte ich schnell ein sehr vertrauensvolles Gefühl.

Zu Beginn der eigentlichen Hypnose machte ich es mir bequem, indem ich mich hinlegte. Frau Wojak begann die Hypnose-Sitzung mit sehr angenehmen Worten, daß ich von nun das Wichtigste sei, daß ich mich einfach entspannen könne, daß niemand irgendetwas von mir wolle, sondern daß wir gemeinsam diesen Weg zu einer immer tiefer werdenden Entspannung ohne irgendeinen Druck oder gar Streß begehen werden. Sie nahm hier wirklich sehr gut jeglichen Druck von mir, welcher irgendwie da war, weil ich als Klient natürlich auch in gewisser Weise mitarbeiten muß. Schnell war mir klar, daß ich nicht verkrampfen müsse, sondern einfach zuhören und die Entspannung zu geniessen. Dies macht sie wirklich sehr gut, da die allererste Aufregung und Neugier so sehr schnell verflogen ist und ich mich wirklich einfach auf die Entspannung konzentrieren konnte, die im Verlaufe der Sitzung immer weiter vertieft wurde. Mit der Zeit merkte ich, wie ich immer tiefer sinke: man nimmt  teilweise die eigene Atmung bewusster war, man spürt förmlich, wie man Entspannung einatmet und Verspannung ausatmet, und wie die eingeatmete Entspannung sich immer mehr im Körper ausbreitet und letzte kleine Verspannungen auflöst, genauso wie es Frau Wojak sagte. Irgendwann merkte ich, daß ich nur noch die Entspannung geniesse und alles andere ganz weit weg ist. Zwar fragte ich mich dann an irgendeinem Punkt auch, ob man nun noch bewusst im Hier und Jetzt ist oder schon in Hypnose, aber – wie im Vorfeld bereits erklärt – dies wurde mir sehr schnell egal und ich freute mich auf die immer tiefere Entspannung und genoss diese, ohne analysieren zu wollen, in welchem Zustand man nun sei. Natürlich wusste ich jederzeit, wo ich tatsächlich gelegen bin, aber das Hier und Jetzt war sehr weit weg, und die ganze Aufmerksamkeit war nach innen gerichtet in diese wunderbar angenehme Entspannung.

Als ich dann in dieser tiefen Entspannung angekommen bin, gingen wir auf eine Traumreise: wir besuchten zuerst einen See in einer wunderschönen Landschaft. Alle Bilder in meinem Kopf kamen automatisch ohne aktives Zutun und ich konnte die frische Luft förmlich riechen, die Vögel zwitschern hören, die Wellen auf dem See sehen. Die Reise führte uns dann weiter zu einem angenehmen Lichtstrahl, in dem ich mich baden konnte wie in einem Wasserfall, und in diesem besonderen Lichtstrahl konnte ich jeglichen Ballast, alle störenden Dinge von mir abwaschen. Ich spürte, wie angenehm dies war und auch hier lief vor meinem inneren Auge alles angenehm, automatisch und fast zeitlos ab. Es war als würde ich in einer Badewanne voller tiefen Entspannung baden, einfach wohlfühlen und sonst nichts.

Als es Zeit wurde, wieder zurückzukehren, führte mich Frau Wojak aus der Hypnose langsam hoch, wobei verankert wurde, daß mir dieses wunderbare Gefühl der Entspannung erhalten bleiben solle. Tatsächlich war es dann so, daß ich nach dem Aufwachen mich Strecken wollte wie nach einem langen, sehr angenehmen Schlaf; ich fühlte mich absolut frisch, munter und absolut gut. Allerdings war damit die Wirkung der Hypnose noch lange nicht beendet: zum einen fühlte ich mich auch für den restlichen Tag noch sehr gut, irgendwie so als könne mich momentan nichts belasten. Zum anderen merkte ich abends im Bett dann, daß ich sehr schnell einschlafen und auch lange durchschlafen konnte. Hier wurde mir erst im Nachhinein klar, daß dies wohl eine Folge des Ballast-Abwaschens während der Traumreise war, da so alle Sorgen des Tages mich beim Einschlafen und während der Nacht nicht mehr beschäftigt haben. Als Fazit kann ich sagen, daß ich im Vorfeld nie gedacht hätte, daß man mit Hypnose derart tolle Entspannungseffekte erzeugen kann, die weit über die eigentliche Hypnosesitzung ihre Wirkung entfalten.

Wie effektiv ist Hypnose im Vergleich zu anderen Therapieformen?

Wie effektiv ist Hypnose im Vergleich zu anderen Therapieformen?

Zum Lösen von Problemen und Beschwerden gibt es zahlreiche Therapie-Möglichkeiten, u.a. psychoanalytische Verfahren (Psychotherapie), Verhaltenstherapie und natürlich Hypnosetherapie. Doch wie effektiv und effizient sind diese Therapieformen wirklich? 

Diese drei Therapieformen sind ad-hoc erst einmal schwer miteinander direkt zu vergleichen, da jeder Therapie-Teilnehmer sehr individuell ausgestaltete Probleme besitzt, welche wiederum individuell zu lösen sind. Dennoch finden sich in der Literatur etliche Vergleiche, in denen die verschiedenen Therapieformen einzeln betrachtet wurden und deren Erfolgsrate sowie Effizienz (d.h. Therapiedauer) studiert und somit verglichen wurden. Einige Ergebnisse von eben solchen Studien wurden z.B. von Alfred A. Barrios in seinem Forschungsartikel „Hypnotherapy: a reappraisal“ im Fachjournal „Psychotherapy: theory, research and practice“ (Vol 7 (1), 1970, S. 2-7) zusammengefasst und ausgewertet. Einige tausend Studienteilnehmer nahmen dabei an verschiedenen Therapieformen teil und litten an unterschiedlichen Problemen (z.B. Alkoholismus, Schlafstörungen, Asthma, Verhaltensstörungen, etc.). Ein Vergleich der drei Therapieformen ergab folgendes, erstaunlich eindeutiges Bild:

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Hypnosetherapie weist also in den Studien eine durchschnittliche Erfolgsrate von sensationellen 93% auf, während es in der klassischen Psychotherapie nur 38% sind. Hier schlägt also die Hypnosetherapie deutlich die anderen beiden Verfahren.

Natürlich stellt sich nun die Frage, mit welchem Aufwand die Hypnosetherapie dieses extrem gute Ergebnis erzielte. Mit anderen Worten, wie viele Sitzungen waren durchschnittlich in den verschiedenen Therapieformen nötig, um zu einem Erfolg zu gelangen? Hier wird das Ergebnis nochmals viel verblüffender:

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Während bei Psychotherapien in den betrachteten Studien von Barrios durchschnittlich eine Behandlungsdauer von drei Jahren notwendig war, so war dies bei Behandlungen mittels Verhaltenstherapie bereits deutlich weniger. Jedoch konnte keine der beiden Therapieformen mit der Hypnosetherapie mithalten, welche im Schnitt zur Problemlösung nur sechs Sitzungen benötigte! Diese Studie von Barrios zeigte insbesondere also die höchst erstaunliche Beobachtung auf, daß die hohe Erfolgsquote in der Hypnosetherapie einhergeht mit deutlich geringerem Aufwand als in der Psychotherapie.

Dies unterstreicht somit die Wirksamkeit und die Effizienz der Hypnose im Vergleich zu den anderen beiden Therapieformen.  Insbesondere muss darauf hingewiesen werden, dass die Studienteilnehmer teils gravierendere Probleme und Beschwerden hatten und dennoch mit so hoher Erfolgsrate in kurzer Therapiezeit ihr Problem gelöst hatten.

Natürlich muß jetzt zum Schluß darauf hingewiesen werden, dass jeder Therapiesuchende seine ganz individuellen Probleme oder Beschwerden besitzt. Dementsprechend ist natürlich die Erfolgsrate und die Therapiedauer ebenso individuell. Dennoch soll die aufgezeigte Studie deutlich aufzeigen, welches immense Potential in der Hypnosetherapie liegt. Worauf warten Sie noch?

Woran erkennt man, dass man schon in Hypnose ist? Bericht eines Klienten – 27. Nov. 2020

Woran erkennt man, dass man schon in Hypnose ist? Bericht eines Klienten – 27. Nov. 2020

Eine Frage, die sich wohl jeder stellt, wer sich erstmals hypnotisieren lässt: wie erkennt man selber, ob man bereits in Trance bzw. in Hypnose ist. Auch ich stellte mir die Frage natürlich bei meiner ersten Hypnose, bei welcher ich zugegebenermaßen auch etwas aufgeregt war. Meine Eindrücke und Erfahrungen sowie meine Antwort auf diese Frage möchte ich in diesem Artikel kurz darstellen.

Zunächst muß ich festhalten, daß der Hypnose-Zustand keineswegs ein Zustand von Willenlosigkeit ist oder ein Zustand, in welchem man nichts mehr mitbekommt oder gar schläft. In all meinen bisherigen wunderschönen Hypnose-Sitzungen bekam ich stets jedes Wort von Alexandra glasklar mit. Auch wenn ich immer sehr tief entspannt war, so wusste ich stets immer, wo ich bin und was geschieht. Ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich mich aus diesem Zustand selber herausführen hätte können, sofern dies aus irgendeinem Grund dringend erforderlich gewesen wäre.

Nun, soweit so gut, aber war ich dann überhaupt in Hypnose oder „nur“ sehr entspannt? Ich muß hier ehrlich festhalten, dass ich nach meiner ersten Hypnose diese Frage nicht wirklich beantworten hätte können: zum einen verlief die Sitzung absolut unspektakulär, zum anderen war ich doch in einem sehr tiefen Entspannungszustand. Dies lag wahrscheinlich auch an einer etwas falschen, spektakuläreren Vorstellung von Hypnose. Wie auch immer, bei weiteren Hypnose-Sitzungen erkannte ich aber nach und nach immer mehr Nuancen, aufgrund derer ich langsam immer überzeugter wurde, dass ich nicht nur in einem blossen Entspannungszustand war, sondern dass ich in einem „anderen“ Zustand war, in welchem offensichtlich mein Unterbewusstsein sehr gut angesprochen werden konnte. Zum Beispiel spürte ich mit der Zeit einzelne Körperpartien deutlich weniger als in einem „normalen“ Entspannungszustand: ich nahm meine zur Faust geballten Hände nur noch teilweise wahr, ich spürte hier nicht mehr, wie die Finger die Handteller berührten; ähnlich wenig spürte ich meine Füße. Auch merkte ich eine wohlige Wärme, die mich umgab, so dass ich teilweise nicht mehr sicher war, ob ich nun einen Pullover anhatte oder doch nicht. Mit diesen Beobachtungen wurde mir immer klarer, dass ich mich in einem „anderen“ Zustand befand, der sich aber absolut toll und extrem entspannend anfühlte. In diesem Zustand bekam ich von Alexandra auch Suggestionen, z.B. um in Zukunft auf Süßigkeiten einfacher verzichten zu können. Diese Suggestionen nahm ich glasklar wahr, aber auch ein bisschen so, als würden diese Worte nicht direkt an mich gerichtet sein, so als ob ich nur Zuhörer wäre und die Worte an wen anderen gerichtet wären. Tatsächlich sind diese Suggestionen nicht an mein zuhörendes Bewusstsein gerichtet gewesen, sondern an mein Unterbewusstsein. Dies wurde mir auch erst mit weiteren Hypnose-Sitzungen klar. Ein weiterer Indiz für die Hypnose war am Ende der Sitzung das supertolle Entspannungsgefühl, also dass man sich extrem wohl fühlte… ein Gefühl, dass man wohl nicht so einfach durch ein bisschen „normales“ Entspannen so erleben kann. Dies waren meine ersten Beobachtungen, wo ich also während der Sitzung erkennen konnte, dass ich in Hypnose war. Natürlich wirkten die Suggestionen der Sitzung nachhaltig, so dass ich nicht an der Wirkung der Hypnose per se zweifelte.

Inzwischen erkenne ich noch an anderen Beobachtungen, dass ich während der Sitzung bereits in einen Hypnose-Zustand eingetaucht bin. Zum Beispiel beginnen meine Augenlider manchmal zu flattern, ein Zeichen dafür, dass das Unterbewusstsein bereits die Botschaften zu verarbeiten beginnt. Andererseits merke ich teilweise eine extreme Entspannung, dass alles andere komplett unwichtig ist, ich also bereits richtig losgelassen habe. Außerdem spüre ich bereits in der Einleitungsphase die ersten Hypnose-Phänomene, dass ich die von Alexandra gegebenen Entspannungsanweisungen sozusagen automatisch umsetze, d.h. mein Unterbewusstsein führt bereits die Entspannung von Arme oder Beine aus, ohne dass ich aktiv viel dazu tun muß.

Also Fazit kann ich also festhalten, dass mir mit jeder Hypnose-Sitzung mehr und mehr Indizien aufgefallen sind, anhand denen ich mittlerweile erkennen kann, dass ich in einem Hypnose-Zustand bin. Dies wiederum erlaubt mir bei den Sitzungen auch zu erkennen, wann ich irgendwann wieder in diesen Hypnose-Zustand rutsche. Dies gibt mir auch immer Sicherheit, dass ich mich mittlerweile nicht mehr fragen muß, ob ich schon in Hypnose bin. Allerdings wird wohl jeder Mensch den Zustand der Hypnose etwas anders feststellen, aber ich hoffe, ich konnte so mit meinen Eindrücken und Erfahrungen etwas Licht hinter die eingangs gestellte Frage bringen.

Kann mich der Hypnotiseur zu etwas „zwingen“?

Kann mich der Hypnotiseur zu etwas „zwingen“?

Nein! 

Auch der beste Hypnotiseur kann niemanden dazu bringen, etwas zu tun, was er nicht auch selber möchte. Zu jeder Zeit hat man die Kontrolle über sich und sein Handeln. Der Klient ist keinesfalls willenlos und bekommt alle Anweisungen des Hypnotiseurs mit. Das Unterbewusstsein filtert dabei alle Anweisungen und würde schädliche Suggestionen nicht annehmen.

Ein Hypnotiseur ist kein Zauberer und ist darauf angewiesen, dass der Klient mitarbeitet. Er kann lediglich das, was der Klient möchte, bestärken und herausholen.

Was sind typische Anwendungsmöglichkeiten der Hypnose?

Was sind typische Anwendungsmöglichkeiten der Hypnose?

Wahrscheinlich wissen nicht viele Menschen, für was man Hypnose eigentlich alles nutzen kann. Was man überhaupt mit ihr bewirken und erreichen kann. Die Anwendungsmöglichkeiten sind so vielfältig, daher haben wir hier nur ein paar aufgeführt:

ADS/ADHS
Allergien
Alpträume
Ängste/Phobien
Arbeitssucht
Aufschieberei/Prokrastination
Automatisches Schreiben
Blockadenlösung
Boreout
Burnout
Charismastärkung
Entspannungstraining
Essstörungen
Flugangst
Gewichtsabnahme
Konzentrationssteigerung
Lampenfieber
Migräne
Magenbeschwerden
Motivation
Prüfungsangst
Rauchentwöhnung
Regression
Reizdarmsyndrom
Ressourcenfindung/-stärkung
Sehstörungen
Selbstbewusstsein
Sexualtherapie
Sport-Coaching
Stress
Superlearning
Tinnitus
Tiefenenstpannung
Verspannungen
Visualisierung
Worcaholic
Zahnbehandlungen
ZwangsstörungenADS/ADHS
Allergien
Alpträume
Ängste/Phobien
Arbeitssucht
Aufschieberei/Prokrastination
Automatisches Schreiben
Blockadenlösung
Boreout
Burnout
Charismastärkung
Entspannungstraining
Essstörungen
Flugangst
Gewichtsabnahme
Konzentrationssteigerung
Lampenfieber
Migräne
Magenbeschwerden
Motivation
Prüfungsangst
Rauchentwöhnung
Regression
Reizdarmsyndrom
Ressourcenfindung/-stärkung
Sehstörungen
Selbstbewusstsein
Sexualtherapie
Sport-Coaching
Stress
Superlearning
Tinnitus
Tiefenenstpannung
Verspannungen
Visualisierung
Worcaholic
Zahnbehandlungen
Zwangsstörungen

Kann man in Hypnose „stecken“ bleiben?

Kann man in Hypnose „stecken“ bleiben?

Definitiv NEIN! 
Obwohl ich jeden Klienten am Ende einer Sitzung sanft aus der Trance hole, könnte er jederzeit während der Hypnose, die Augen einfach öffnen und die Trance so beenden.

Gerade bei Online-Sitzungen interessant: 
Der Klient würde aber, sollte im schlimmsten Falle einmal die Verbindung abbrechen, nach kurzer Zeit von selbst wieder aufwachen. Ebenso würde er von selbst aufwachen, sollte er (in seltenen Fällen) während der Hypnose einschlafen.

Kann jeder Mensch hypnotisiert werden?

Kann jeder Mensch hypnotisiert werden?

Grundsätzlich, ja. 

Jeder Mensch, der es möchte, kann hypnotisiert werden. Insbesondere setzt es also die Bereitschaft voraus, daß man hypnotisiert werden möchte und sich auf eine wunderbare Reise in eine tiefe Entspannung einlassen möchte. Es ist dabei gleichgültig, ob man an Hypnose „glaubt“ oder nicht; wichtig ist, dass man bereit ist, die Entspannung auf sich wirken zu lassen.
Das heißt natürlich umgekehrt: Gegen seinen Willen kann niemand hypnotisiert werden.

Hypnotische Zustände im Alltag

Hypnotische Zustände im Alltag

Hypnose – Ein magischer Bewusstseinszustand

Die hypnotischen Zustände sind Bewusstseinszustände, in die wir jeden Tag hinein- und hinausfallen.
Im alltäglichen Leben bieten sich viele Möglichkeiten, spontan in eine hypnotische Trance einzutauchen.
Diese können durch Geräusche, wie z. B. Meeresrauschen, das Plätschern eines Baches, Regen und Musik ausgelöst werden.
Ebenso können monotone Bewegungsabläufe, wie z. B. beim Joggen, Tanzen, Stricken, helfen in einen hypnotischen Bewusstseinszustand zu gelangen.

Weitere Möglichkeiten einen Trance Zustand zu erreichen sind z. B. ein starrer Blick ins Leere, Gedanken an die Vergangenheit, an einen Ort, wo Ihre Sinne mit einbezogen wurden.
Denken Sie einmal an einen Tag, an dem die Sonne warm auf Ihre Haut schien. Sie hörten die Vögel zwitschern und fühlten sich so richtig wohl.
Wie oft sind Sie von der Arbeit nach Hause gefahren und konnten sich nicht mehr genau daran erinnern, überhaupt die ganze Strecke gefahren zu sein?

Daher nennt man spontane Alltags-Trancen auch Tagträumereien. Sie sind sehr angenehm und meistens erholsam.

Wie fühlt sich eine Entspannungshypnose an? – Bericht eines Klienten vom 2. April 2021

Wie fühlt sich eine Entspannungshypnose an? – Bericht eines Klienten vom 2. April 2021

Hypnose – Als wäre die Zeit stehen geblieben

Bericht eines Klienten: Ablauf einer Entspannungshypnose – Vergessen der Alltagssorgen

In diesem Bericht möchte ich zusammenfassen, wie meine Entspannungshypnose bei Frau Wojak abgelaufen ist. In einem ausführlichen Vorgespräch mit Frau Wojak wurden meine Wünsche und Erwartungen zur geplanten Entspannungshypnose abgeklärt. Mein Wunsch bestand darin, typische Alltagssorgen zumindest kurzzeitig mal zu vernachlässigen und einfach mal vorübergehend zur Ruhe zu kommen ohne irgendwelche belastenden Störgeräusche. Durch ihre sehr sympathische Art fiel es mir nicht schwer, daß meine allererste leichte Aufregung vor der Hypnose merklich zurückging. Frau Wojak hört einem sehr gut zu; man hat keineswegs das Gefühl, daß nun dieselbe Schallplatte wie bei allen anderen Klienten abgespielt wird, sondern daß sie sehr genau versucht, möglichst individuell auf einen einzugehen. Nicht zuletzt deswegen hatte ich schnell ein sehr vertrauensvolles Gefühl.

Zu Beginn der eigentlichen Hpnose machte ich es mir bequem, indem ich mich hinlegte. Frau Wojak begann die Hypnose-Sitzung mit sehr angenehmen Worten, daß ich von nun das Wichtigste sei, daß ich mich einfach entspannen könne, daß niemand irgendetwas von mir wolle, sondern daß wir gemeinsam diesen Weg zu einer immer tiefer werdenden Entspannung ohne irgendeinen Druck oder gar Streß begehen werden. Sie nahm hier wirklich sehr gut jeglichen Druck von mir, welcher irgendwie da war, weil ich als Klient natürlich auch in gewisser Weise mitarbeiten muß. Schnell war mir klar, daß ich nicht verkrampfen müsse, sondern einfach zuhören und die Entspannung zu geniessen. Dies macht sie wirklich sehr gut, da die allererste Aufregung und Neugier so sehr schnell verflogen ist und ich mich wirklich einfach auf die Entspannung konzentrieren konnte, die im Verlaufe der Sitzung immer weiter vertieft wurde. Mit der Zeit merkte ich, wie ich immer tiefer sinke: man nimmt  teilweise die eigene Atmung bewusster war, man spürt förmlich, wie man Entspannung einatmet und Verspannung ausatmet, und wie die eingeatmete Entspannung sich immer mehr im Körper ausbreitet und letzte kleine Verspannungen auflöst, genauso wie es Frau Wojak sagte. Irgendwann merkte ich, daß ich nur noch die Entspannung geniesse und alles andere ganz weit weg ist. Zwar fragte ich mich dann an irgendeinem Punkt auch, ob man nun noch bewusst im Hier und Jetzt ist oder schon in Hypnose, aber – wie im Vorfeld bereits erklärt – dies wurde mir sehr schnell egal und ich freute mich auf die immer tiefere Entspannung und genoss diese, ohne analysieren zu wollen, in welchem Zustand man nun sei. Natürlich wusste ich jederzeit, wo ich tatsächlich gelegen bin, aber das Hier und Jetzt war sehr weit weg, und die ganze Aufmerksamkeit war nach innen gerichtet in diese wunderbar angenehme Entspannung.

Als ich dann in dieser tiefen Entspannung angekommen bin, gingen wir auf eine Traumreise: wir besuchten zuerst einen See in einer wunderschönen Landschaft. Alle Bilder in meinem Kopf kamen automatisch ohne aktives Zutun und ich konnte die frische Luft förmlich riechen, die Vögel zwitschern hören, die Wellen auf dem See sehen. Die Reise führte uns dann weiter zu einem angenehmen Lichtstrahl, in dem ich mich baden konnte wie in einem Wasserfall, und in diesem besonderen Lichtstrahl konnte ich jeglichen Ballast, alle störenden Dinge von mir abwaschen. Ich spürte, wie angenehm dies war und auch hier lief vor meinem inneren Auge alles angenehm, automatisch und fast zeitlos ab. Es war als würde ich in einer Badewanne voller tiefen Entspannung baden, einfach wohlfühlen und sonst nichts.

Als es Zeit wurde, wieder zurückzukehren, führte mich Frau Wojak aus der Hypnose langsam hoch, wobei verankert wurde, daß mir dieses wunderbare Gefühl der Entspannung erhalten bleiben solle. Tatsächlich war es dann so, daß ich nach dem Aufwachen mich Strecken wollte wie nach einem langen, sehr angenehmen Schlaf; ich fühlte mich absolut frisch, munter und absolut gut. Allerdings war damit die Wirkung der Hypnose noch lange nicht beendet: zum einen fühlte ich mich auch für den restlichen Tag noch sehr gut, irgendwie so als könne mich momentan nichts belasten. Zum anderen merkte ich abends im Bett dann, daß ich sehr schnell einschlafen und auch lange durchschlafen konnte. Hier wurde mir erst im Nachhinein klar, daß dies wohl eine Folge des Ballast-Abwaschens während der Traumreise war, da so alle Sorgen des Tages mich beim Einschlafen und während der Nacht nicht mehr beschäftigt haben. Als Fazit kann ich sagen, daß ich im Vorfeld nie gedacht hätte, daß man mit Hypnose derart tolle Entspannungseffekte erzeugen kann, die weit über die eigentliche Hypnosesitzung ihre Wirkung entfalten.